Gisela und Johannes Krahwinkler

Marokko  Reise von  Mitte Oktober bis Anfang November  2010 
 
Wir haben unser Wohnmobil in Malaga übernommen. Alles hat perfekt funktioniert, das Wohnmobil war sehr gepflegt und bestens mit allem Notwendigen ausgestattet .
Nach einer guten Einschulung am Flughafen Malaga ging es direkt nach Tarifa  für die erste Übernachtung. Am nächsten Tag  fuhren wir mit der Fähre nach Tanger, die Gernzformalitäten passierten wir ohne jegliche Probleme und Wartezeiten.  
 
Oktober / November ist eine gute Jahreszeit für Marokko, denn wir hatten das ganze Land  nahezu für uns alleine. Nur an der Küste gibt es viele Winterflüchtlinge mit ihren Womos.  Und auch in Marrakech  trafen wir auf viele Touristen.
 
Das Wetter war immer schön und die Temperaturen perfekt, um die 25 Grad.
 
Wir waren sehr überrascht, wie gut die Strassen im Marokko sind und die Marokkaner erwiesen sich als sehr disziplinierte Autofahrer.  
 
Die 2. Nacht verbrachten wir in Chefchaouen auf einem sehr schönen Campinplatz oberhalb des Zentrums. Selbst in den schmalen Gassen sind wir mit unserem Womo gut zurecht gekommen.
 
Bis auf wenige Ausnahmen haben wir fast immer auf Canmping Plätzen übernachtet. DIe Camping Plätze sind unterschiedlich ausgestattet, aber in der Nebensaison teilt man die Plätze nur mit wenigen anderen Womos und ist daher sehr ungestört.
 
 
Von Chefchaouen ging unsere Reise über Oezzane nach Fez, wo wir auf einem Campingplatz südlich der Stadt übernachteten. Das hat den Vorteil, dass  man im “Grünen” ist, aber den Nachteil, dass man von der Stadt nicht viel mitbekommt. Deshalb beschlossen wir in Marrakesch mitten im Zentrum auf einem großen Parkplatz neben der Moschee Quartier zu beziehen ( wie eine WOMO  Reiseführer  empfohlen  hat).
 
Doch vorerst führte uns unsere Route über Azrou, Ar-Rachidia bis Erg Chebbi. In Erg-Chebbi suchten wir uns ein Hotel auuserhalb des Ortes am Rand der Dünen. Wir standen auuserhalb des Hotels, direkt an der Mauer, wurden mit Strom versorgt und durften die Sanitäranlagen und das Pool des Hotels benutzen.  Es war wunderschön, vor uns nur die Wüste und ein paar Kamele .
 
Nach zwei Nächten ging es weiter über Erfoud nach Tinejdad und   Tineghir in die Dades Schlucht. Anschliessend über Ouarzazate nach Marrakesch. Es ist nicht leicht den Parkplatz bei der grossen Moschee zu finden, aber wir hatten das Glück, dass schon bei der Stadteinfahrt einige Moped-Scouts unser Problen antizipierten und ihre Dienste angeboten hatten, die wir in diesem Fall sehr dankbar annahmen.  Wir wurden direkt ohne Schwierigkeiten zum Parkpaktz gelotst. Auf diesem Parkplatz standen bereits einige WoMo Kollegen, man muss dort völlig autark sein, mit WC und Dusche. Wir blieben 3 Nächte, das ging sich mit unseren WoMo Kapazitäten perfekt aus. Wir genossen es sehr, in der Früh an der Moschee vorbei zu wandeln and auf dem berühmten  Djema a -el Fna unser Frühstück einzunehmen.
 
Nach Marrakesch hatten  wir Lust auf Strand und Natur und fuhren deshalb nach Sidi Kaouki,  südlich von Eassaouira. Sidi Kaouki ist ein noch sehr unberührter Strandabschnitt mit einem neuen renovierten Campingplatz. Sehr empfehlenswert.
 
Die Rückreise führte uns den Antlantik entlang mit einem letzten 2 tägigen Aufenthalt in Moulay- Bousselham, auf einem wunderschönen Camping Platz direkt an der Lagune.
 
Zurück in Malaga übergaben wir wieder das Womo, das uns ohne jegliche Probleme durch ganz Marokko gebracht hat. Wir waren mit dem Service von Spanje Camper und dem Wohnmobil sehr, sehr zufrieden.

Gisela un Johannes
Wien